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Die wichtigsten Wandertipps!

Wandern in Großarl, dem Tal der Almen, Salzburger Land, Österrei

Eignung und Ausrüstung
Geübte Wanderer kennen ihre Grenzen und Fähigkeiten. Wanderneulinge sollten sich aber auf jeden Fall einem ärztlichen Check-up unterziehen, bei dem Kondition und Gelenke untersucht werden. Daraus ergibt sich dann, über welche Routen man sich wagen kann. Gehen Sie es zunächst gemächlich an und steigern Sie sich langsam. Das Um und Auf ist auch die richtige Ausrüstung. Greifen Sie auf jeden Fall zum gut passenden Wanderschuh, schonen Sie ihre Gelenke mit Wanderstöcken und tragen Sie einen Rucksack mit Hüftgurt.

Wahl der Route
Fangen Sie mit leichten Routen ohne große Höhenunterschiede an. Zum Überwinden der Höhe können Sie Sessellifte oder Gondeln einplanen, die Ihnen mühevolle Auf- und Abstiege ersparen. Rechnen Sie auf jeden Fall mit mehr Zeit, als für die Route angegeben ist und starten Sie möglichst früh. Am sichersten sind Sie mit einem Bergführer unterwegs! Hinterlassen Sie unbedingt Ihre geplante Route und die voraussichtliche Rückkehrzeit. Nehmen Sie ein Handy für Notfälle mit.

Was Sie mitnehmen sollten:

  • Bequeme Kleidung, Regenschutz
  • Festes Schuhwerk
  • Rucksack mit Hüftgurt
  • Wanderstöcke
  • Wanderkarte, Wanderführer
  • Proviant
  • Getränke
  • Wanderapotheke
  • Taschenmesser
  • Taschenlampe mit Reservebatterien
  • Sonnenschutz, Sonnenbrille
  • Toilettenpapier, Taschentücher
  • Uhr, Handy für Notfälle
  • Kompass

Verpflegung unterwegs
Natürlich können Sie die Einkehr in der Almhütte einplanen. Achten Sie dort allerdings darauf, nicht zu schwer und fett zu essen. Die "Brettljause" ist zwar lecker, belastet aber sehr. Der Rucksackproviant sollte schnelle Energie liefern: Kohlenhydratreiche Imbisse wie Bananen, Äpfel, Müsliriegel, belegte Vollkornbrote, Nudelsalate mit Tomaten, Gurken, Nüsse und Schokolade eignen sich dafür. Unerlässlich ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Planen Sie mindestens zwei Liter Wasser, Tee, verdünnte Obst- oder Gemüsesäfte oder isotonische Durstlöscher ins Marschgepäck ein. Limonaden, Kaffee und Alkohol sind beim Wandern tabu.

Erste Hilfe
Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht - schon gar nicht im Gebirge. Kaum anderswo ist Erste Hilfe so wichtig, wie in der Einsamkeit der Berge. Ein falscher Tritt, ein Steinschlag, ein Schwächeanfall - niemand kann sich oder seine Begleiter bei Bergtouren hundertprozentig vor Unfall oder Verletzungen schützen. Entscheidend ist es, richtig zu reagieren, wenn etwas passiert. Zwei Kriterien vorweg:

  • Eine Erste Hilfe-Box (Rucksack-Apotheke) ist immer dabei
  • Bei schweren Verletzungen sofort die Bergrettung (Notruf) alarmieren
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