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Eignung und Ausrüstung
Geübte Wanderer kennen ihre Grenzen und Fähigkeiten.
Wanderneulinge sollten sich aber auf jeden Fall einem
ärztlichen Check-up unterziehen, bei dem Kondition und Gelenke
untersucht werden. Daraus ergibt sich dann, über welche Routen
man sich wagen kann. Gehen Sie es zunächst gemächlich an
und steigern Sie sich langsam. Das Um und Auf ist auch die richtige
Ausrüstung. Greifen Sie auf jeden Fall zum gut passenden
Wanderschuh, schonen Sie ihre Gelenke mit Wanderstöcken und
tragen Sie einen Rucksack mit Hüftgurt.
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Wahl der Route
Fangen Sie mit leichten Routen ohne große
Höhenunterschiede an. Zum Überwinden der Höhe
können Sie Sessellifte oder Gondeln einplanen, die Ihnen
mühevolle Auf- und Abstiege ersparen. Rechnen Sie auf jeden
Fall mit mehr Zeit, als für die Route angegeben ist und
starten Sie möglichst früh. Am sichersten sind Sie mit
einem Bergführer unterwegs! Hinterlassen Sie unbedingt Ihre
geplante Route und die voraussichtliche Rückkehrzeit. Nehmen
Sie ein Handy für Notfälle mit.
Was Sie mitnehmen sollten:
- Bequeme Kleidung, Regenschutz
- Festes Schuhwerk
- Rucksack mit Hüftgurt
- Wanderstöcke
- Wanderkarte, Wanderführer
- Proviant
- Getränke
- Wanderapotheke
- Taschenmesser
- Taschenlampe mit Reservebatterien
- Sonnenschutz, Sonnenbrille
- Toilettenpapier, Taschentücher
- Uhr, Handy für Notfälle
- Kompass
Verpflegung unterwegs
Natürlich können Sie die Einkehr in der Almhütte
einplanen. Achten Sie dort allerdings darauf, nicht zu schwer und
fett zu essen. Die "Brettljause" ist zwar lecker, belastet aber
sehr. Der Rucksackproviant sollte schnelle Energie liefern:
Kohlenhydratreiche Imbisse wie Bananen, Äpfel,
Müsliriegel, belegte Vollkornbrote, Nudelsalate mit Tomaten,
Gurken, Nüsse und Schokolade eignen sich dafür.
Unerlässlich ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
Planen Sie mindestens zwei Liter Wasser, Tee, verdünnte Obst-
oder Gemüsesäfte oder isotonische Durstlöscher ins
Marschgepäck ein. Limonaden, Kaffee und Alkohol sind beim
Wandern tabu.
Erste Hilfe
Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht - schon gar nicht im
Gebirge. Kaum anderswo ist Erste Hilfe so wichtig, wie in der
Einsamkeit der Berge. Ein falscher Tritt, ein Steinschlag, ein
Schwächeanfall - niemand kann sich oder seine Begleiter bei
Bergtouren hundertprozentig vor Unfall oder Verletzungen
schützen. Entscheidend ist es, richtig zu reagieren, wenn
etwas passiert. Zwei Kriterien vorweg:
- Eine Erste Hilfe-Box (Rucksack-Apotheke) ist immer dabei
- Bei schweren Verletzungen sofort die Bergrettung (Notruf)
alarmieren
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